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Einsamkeit oder Alleinsein

Dann kommen wir mal wiede zurück zum Thema. Ich weiß noch immer nicht wie ich damit umgehen soll, wo hört Alleinsein auf und wo fängt die Einsamkeit an. Ich hatte ja am Donnerstag oder Freitag dieses tolle Gespräch über Gruppen und ihre Dynamik. Toll in dem Sinne das es sehr ambilvalent, also widersprüchlich war. Ich musste mir dann leider eingestehen, das ich um´s verrecken keine Ahnung von sowas habe, das meine Sozialkompetenz da schon beinahe ins negative abrutscht. Warum tuen Menschen sowas und nicht was anderes, kann man alle Menschen über einen Kamm scheren. Warum ist es so schwer "richtige", "echte" oder "wahrhaftige" Menschen zu finden. Wo das drin ist, was auch draufsteht. Warum ist es für viele Menschen so schwer, echt zu sein. Ideale zu besitzen und auch zu ihnen zu stehen. Ich denke mal, das ich versuchen könnte die Antwort zu finden, wenn ich mir selber einen Spiegel vorhalte. Ja das ist sicher eine tolle Idee, wo ich mich schon genug vor meinem äußeren ekele. Genau sowas sollte ich tun. Also vielleicht nur ein geistiger oder seelischer Spiegel? Auch keine so gute Idee, so verkorkst wie ich bin. Sicher nach über 12 Jahren Therapie bin ich halbwegs fähig mich offen mit mir selber ausenander zu setzen, mich bestimmte Sachen selber zu fragen und auch die Antworten selber zu finden. Ich muss halt bloss aufhören, die ganze Sache wissenschaftliche anzugehen, es gibt keine allgemein gültige Formel für menschliches Verhalten im allgemeinen, in Konfliktsituationen oder grundsätzlich im zwischenmenschlichen Ausstausch. Da muss man jedes Mal, jeden Versuch als Einzelereignis sehen und behandeln. Das strengt gewiss an und ist nicht einfach bei der Sache bzw. seinem Gegenüber zu bleiben. Ihn oder sie zu sehen, auf sich selber zu schauen und zu achten und dann noch fähig seinen den eigenen Weg, das eigene Wollen oder Wünschen nicht nur aktiv zu sehen, sondern auch während seiner Entwicklung aktiv lenkend voranzutreiben, ohne nach Möglichkeit zu stolpbern, zu fehlen?, oder gar am Ende ganz zu versagen. Langsam verstehe ich warum es so viele Menschen mit Problemen gibt, warum viele irgendwelchen Süchten oder anderen Dingen nachgeben, damit für sie das Leben erträglich, weil auszuhaltender wird. Dann könnte ich meinen Eltern auch weniger Vorwürfe machen, was sie bei meiner Erziehung, in meinem Leben falsch gemacht haben, könnte ich sicher, aber andererseits, sind beide nun schon einige Jahre tod. Würde mich da Vergebung oder Vergessen weiter bringen, keine Ahnung, so sehr ich mich da anstrenge und mittlerweile Abstand gewonnen habe, so sehr muss ich da tatsächlich sagen, dass da noch immer eine kleine dunkle Stell auf meiner Seele und/oder in meinen Gedanken ist, die das nicht kann vergeben und vergessen. Ich sehe nur wie weit es andere gebracht haben, wie es denen geht. Gewiss die habe auch ihre Probleme und Schwierigkeiten, ein Leben zu führen mag gewiss nicht einfach sein. Aber das Leben das ich führe ist für mich gerade kein Leben. Kann ich da von Glück sagen das ich noch nicht dieses Lebens müde bin, oder müsste ich mir im Grunde doch eher eingestehen, dass ich zu feige bin, mit dem Leben abzuschliessen. Ich sollte dann vielleicht aufhören mir alle die Superheldenserien und Filme anzuschauen und meine Balkontür offen stehen zu lassen, sonst denke ich einmal wirklich das ich fliegen kann und springe mal über die Balkonbrüstung, ohne mir wirklich klar zu sein,dass das ne extrem blöde Idee ist. Andererseits spüre ich aber auch den Wunsch und die Sehnsucht dahinter frei zu sein, frei zu sein von diesem Leben, dieser Welt, allen Dingen die einen am Vorankommten hindern, einfach frei zu sein, sich frei machen zu können und weg zu fliegen. Ja das denke ich hängt wahrscheinlich dahinter. Und da hat mal jemand gesagt, "Geschriebenes ist tod", wer war das? Ist aus dem Film Ghostusters I, von Egon Wenkman, ich fand diesen Satz schon damals bescheiden. Den Bücher können einen doch an so viele Orte bringen, wenn sie gut geschrieben sind und einen mit ihrer Geschichte gefangen nehmen können, von wegen tot. Aber Schreiben hat auch noch eine ganz andere Macht, etwas niederzuschreiben macht Dinge, macht Gedanke, Gefühle und Empfindungen auf eine bestimmte Art und Weise real, sie zwingt sie ins Leben, manifestiert sie, erhält und bewahrt sie. Anders als das hinausgeschleuderte Wort der menschlichen Rede, kann das geschriebene nicht so einfach versickern. Sicherlich man könnte es genauso wie das geschriebene Wort aufzeichnen, aber da sind wir beim Schreiben ja schon diesen einen Schritt weiter gegangen. Das geschriebene Wort lebt. Ok, auf diese Weise kann auch sehr viel Müll erhalten werden, aber da bleibt dann der menschliche Intellekt gefordert, das eine gute Erhaltenswerte von dem bescheidenen Gedankenmüll andereseits zu trennen. Ein wenig wie bei Achenputtel die Guten dahin und die Schlechen können weg.
26.7.15 18:21


Müdigkeit ist ...

Man habe ich heute wieder den Tag verpennt. Das hatte ich ja schon lange nicht mehr. Ich habe aber auch schon lange nicht mehr durchgemacht, naja durchgemacht heißt ja dann bei mir einfach am PC gesessen und nicht schlafen gegangen.^^ Und dann ist es 6 Uhr oder so durch. Ich hatte ja wieder diese "Angefressenheit", mir fällt gerade kein besseres Wort dafür ein, wegen meiner Wohnzimmertür. Jetzt geht es mir glücklicherweise etwas besser und das Schreiben hier tut auch irgendwie ganz gut. Also bleibe ich mal dabei, schreiben, schreiben, schreiben und sehen wohin das mich führt. Ich bin ja eigentlich kein Freund von sich wiederholenden Dingen, daher ist S P O C H T oder SpOrT oder wie schreibt man diese körperlichen Ertüchtigungen noch gleich, wohl ein Fremdwort für mich. Da kann ich mich auch ein wenig ungelenk anstellen und so tun, als wüsste ich nicht wie man Sport schreibt. Zurück zum Schlafen, ja ich könnte mich noch einmal umdrehen, aber das meine ich nicht, ich habe das ja schon immer, das ich total müde bin, ich war da ja schon mit beim Arzt seid den frühen 1999igern, mittlerweile ist der erste Arzt bei dem ich damit war ja schon in Rente, und irgendwann habe ich aufgehört zu fragen. Wenn man nur hört, es ist nichts organisches und ihre Laborwerte sind in Ordnung, dann kann es ja nur was psychisches Sein, nach dem Ausschlussverfahren, aber mir halt bis jetzt noch niemand gesagt was das sein könnte. Es heißt immer nur, dann müssten sie mal ins Schlaflabor gehen, ja schlafen unter Aufsicht, is´klar, finde ich auch eine optimale Lösung für mich. Nein ich denke mal mich auf so eine Art verwundbar zu machen, kommt für mich nicht in Frage. Vielleicht schreibe ich später noch einmal was zu dem Thema, vielleicht auch nicht. Ich denke halt ich bin hier in einer Sackgasse angekommen, und ausser ne schöne Mütze voll Schlaf zu nehmen, fällt mir hierzu nichts mehr ein.
26.7.15 14:25


Keine Ahnung wie man was macht

Ein neuer Tag, ein neuer Schock. Wieder einmal Mist gebaut und keine Ahnung wie man es abstellen oder ändern soll, und auch natürlich niemanden, den man fragen könnte. Weil allein, keine Freunde, die Verwandtschaft ist entweder tod, zu weit weg oder Arschlöcher, oder zu weite Arschlöcher. Gut, dass es da das Internet gibt, was hat man da bloss früher getan. Ach ja früher sprach man noch hin und wieder miteinander, hört sich ja verrückt an, habe ich aber wohl so, oder so ähnlich mal im Fernsehen gesehen, muss aber lange her sein die Sendungen hatte gar keine Farbe mehr. Passiert das eigentlich, wenn Fernsehsendungen zu alt sind, das sie ihre Farbe verlieren? Nein Spass bei Seite, ich bin durchaus noch alt genug um zu wissen, was Schwarz-Weiß-Fernsehen ist, aber früher war halt alles anders, nicht unbedingt besser. Anders halt. Ich weiß ja was in meinem Leben schief lief, und da hatten wir schon Farbfernsehen, aber mein Leben war halt nicht wie in "Ich heirate eine Familie", komisch mir wird dabei immer melancholisch, vielleicht weil ich sehnsüchtig so etwas auch haben wolllte. Nun habe ich festgestellt, das in meiner Mietwohnung die weißen Türen sammt Rahmen irgendwie angelaufen sind und teilweise Farbe verlieren, wenn ich sie mit dem Schwam versuche abzuwischen. Also wieder eine Sache die kaputtgeht oder so, daß zieht mich immer so unendlich runter. Warum unendlich? Weil es eine dieser Sache ist, wo man in sich hineinhören will und wenn man ein Lot zum Tiefe messen reinhängen würde, man gar nicht erkennen würde, wie verdammt tief es in einem da runter geht. Gut es gibt ja einen Zug am Ende des Lichts oder des Tunnels, jetzt habe ich die Pointe vergurkt. Tut halt nur Sche... weh. Egal, ich hatte ja letztens schon einmal so ein Problem, wo etwas kaputt oder beschädigt war. Das konnte ich ja auch allein bewältigen, obwohl es eine Sache war, von der ich gar keine Ahnung hatte. Meine Hose war ausgeblichen, und ich hab sie dann mit Farberneuer nachgefärbt, totales Neuland hat aber doch geklappt und der zu erwartende Mist, ja ich bin depressiv und ein Miesmacher, aber irgendwas geht bei mir immer schief, weil ich mich häufig blöde und ungelenk anstelle, hielt sich mit einer extra gefärbten Socke, in Grenzen.
26.7.15 11:36


Bloggen ist nicht so einfach

So, ich wollte mal schauen, ob und wie ich hier Bilder einbaue. Da auf die richtige Größe zu kommen ist ja wohl nicht gerade einfach, so dass ich es erst einmal lassen werde. Bis ich mehr Lust, Zeit und Kraft dazu habe.
26.7.15 11:17


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